01. Reisetag: Chemnitz – Passau – Inzell (47 km)


Endlich in der Nacht (gegen 5:00 😉 ) fertig geworden (um 4:00 noch Pedale und Ständer getauscht und geschaut, wie am besten das Zelt verstaut bekomme 😉 ), konnte es dann mit ordentlichem Gepäck (2 Taschen vorn plus Lenkertasche, 2 Taschen hinten plus Zelt auf dem Gepäckträger → bestimmt irgendwas um / über die 15 – 20 kg Gesamtgepäckgewicht) vom Chemnitzer Bahnhof 5:55 Uhr mit dem Zug Richtung Passau losgehen. Mit Umstiegen in Hof und Landshut kam ich dann endlich gegen 12:30 Uhr in Passau an und wartete nur noch auf Didis Ankunft, die sich ca. 10 min später ereignen sollte.
Nach herzlichster Begrüßung und dem Lufttanken an einer „nächstgelegenen“ Tankstelle ging es trotz Navi und vorgegebener Strecke irgendwie bissl verrückt durch Passau, aber man sah dafür einiges von der Stadt und letztlich fanden wir dann doch mittels Radweghinweisschilder den richtigen Weg heraus, wobei man uns auch noch mitteilte, dass wir gleich auf der „Balkanroute“ sein würden, falls wir entsprechende Personengruppen sehen würden – dem war aber nicht so 😉

Didi holte sich noch schnell etwas zur Wegzehrung und nur wenige Kilometer später erreichten wir bereits die deutsch-österreichische Grenze und radelten bis zum Donaukraftwerk Jochenstein auf dem rechten Donauufer. Der Radweg führte parallel zur Straße. Beim Donaukraftwerk wechselten wir die Uferseite auf wieder bayerisches Gebiet. Anstatt auf bayerischer Seite das Tor offen zu lassen, mussten wir die Räder samt Gepäck – oder ich dann doch das Gepäck separat – über eine Treppe mit viel zu schmaler Rampe den Gebäudedurchgang aufwärts und dann wieder runter hucken.

Kurz verschnauft, ging es auch weiter und auf dieser Seite war der Autoverkehr sogar noch ruhiger gewesen. Viele Angler, teils mit Familien oder Freunden waren zu sehen. In Niederranna erfolgte über die Brücke ein Wechsel aufs rechte Donauufer und es gab dann doch tatsächlich einige Hügel zu überwinden. Auch die Kette sprang bei Didi zweimal runter – komisch. Aber alles gut, Handschuhe und Feuchttücher waren griffbereit – als hätte ich sowas schon geahnt 🙂

In der landschaftlich schönen Schlögener Schlinge ließen wir auf dem Campingplatz in Inzell den ersten Tag enden, bauten unsere Zelte auf, genossen die Dusche und führten auch einige interessante Gespräche mit anderen Campern bzw. Radlern. Ein sehr idyllisches, ruhiges Fleckchen Erde direkt an der Donau.


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