Nach der starken Winter‐ und vor allem Schneeperiode hier in
Sachsen luden Ecki und ich am 22. Januar wieder zum alljährlichen
Ladatreffensaisonstart ein – aber diesmal nicht nach Zabeltitz, sondern
nach Zittau in die Lausitz. Schließlich muss man ja ein wenig für
Abwechslung sorgen – soll ja keine Langeweile aufkommen!
Einige kamen schon zum Reinfeiern am Freitag nach Saupsdorf. Als Masse
traf man sich Samstag an bzw. in der Gaststätte „Burgteich“ in Zittau,
wo man sich erstmal für den langen Tag gestärkt hatte. Herr Jäckel von
der Lada Automobile GmbH kam wieder mit seiner Frau auf einen leider
nur kurzen Besuch vorbei. Doch wir freuen uns immer wieder sehr auf
seinen Besuch. Denn auch so können wir einiges erfahren, was evtl. im
Laufe des Jahres zu erwarten ist. Überraschenderweise kamen einige mehr
als angemeldet, sodass es wieder um die 20 Fahrzeuge waren. Also wieder
ein stabiler Schnitt zu verzeichnen – sehr gut! An Fahrzeugen gab es
wieder eine gemischte Modellpalette. Vom klassischen Nova Kombi über
Samara und 111ern ging es weiter zu Niva, Kalina und Priora. Ein
Shiguli oder gar ein Priora Kombi waren diesmal leider nicht dabei.
Diesmal stand der Besuch der Kellergewölbe in Zittau auf dem Programm.
Diese waren früher Brauereikeller. Man blieb diesmal wohl eher auf dem
Trocknen. Leider war das Roburmuseum noch nicht für die Öffentlichkeit
zugänglich. Deswegen ging es nach der Besichtigung auf eine
landschaftlich schöne Rundfahrt durch die Lausitz mit einem Bogen in
die ebenso schöne Sächsische Schweiz ins mittlerweile bekannte
Saupsdorf. Eigentlich wollte man dort den Tag ausklingen lassen – doch
erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen! Denn der Weg zur Pension
war schlecht geräumt und mancher Gast hatte schon Freitag seine
Probleme (Schneekettenfunken inklusive), ohne Hilfe den Berg bis zur
Pension hinaufzukommen. Doch wie heißt es so schön? „Gemeinsam sind wir
stark!“ Und auch hier hat es wieder geklappt – die Nivas durften bzw.
mussten zeigen, was in ihnen steckt und wozu ein Allradantrieb (zum
Teil sogar mit 100%‐Sperre an der Hinterachse) doch gut ist. Denn sie
kamen nahezu problemlos rauf. Die LADA‐PKWs hatten ohne Schwung und
freie Fahrt doch so ihre Probleme. Doch sind zum Schluss alle LADAs
oben angekommen und das ist doch die Hauptsache! Und runter kommt man
bekanntlich immer!
Es gab auch in diesem Jahr wieder einige neue Gesichter, mehr aus dem
Niva‐Bereich, mit denen man auf ein Neues fachsimpeln konnte und die
man hoffentlich hier und da wieder sieht. Ecki hatte sogar einen Aufruf
zur kleinen Spende für mich armen Studenten gemacht, wofür ich mich
ganz herzlich bei allen Spendern bedanken will!!! Für alle, die bis
Sonntag geblieben sind, stand noch der Besuch des Sebnitzer
Oldtimermuseums auf dem Plan. Dieses ist zwar klein, aber fein. Und
nach diesem Besuch war das Treffen wirklich wieder einmal viel zu
schnell vorbei. Doch nach dem Treffen ist vor dem Treffen und die Ideen
sind schon wieder am kreiseln...man könnte doch da und dort hin.... |