Wie nun seit 2004, starteten wir – das sind Eckehard, Gunar und Tamás - auch dieses Jahr schon im Januar die Ladatreffensaison im idyllisch-sächsischen Zabeltitz bei Großenhain. Auch diesmal haben wir eine Weile hin und her überlegt, was wir als Kulturprogramm den LADAisten anbieten können.

Nach entscheidender Qual der Wahl fiel die Entscheidung auf die Brikettfabrik Louise in der Nähe von Bad Liebenwerda. Nun konnten wir den Ablaufplan durcharbeiten und es kam natürlich wieder etwas dabei raus! Als ich (Tamás) die fertigen Daten ins Netz stellte, bekam das wohl die Chefin der Großenhainer SZ-Redaktion schnell spitz und setzte höchstpersönlich in die Großenhainer Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung zum Heiligabend eine Ankündigung mit Bild (siehe Zeitungsartikel im Anhang) rein, wovon wir zuerst nichts wussten und selber positiv überrascht waren! Muss ja auch nicht immer sein, dass wir für eine Überraschung gut sind oder?

Zuerst sammelten wir uns alle wie (fast!) immer vor dem Barockpalais in Zabeltitz, sodass wir wieder für Aufsehen im Ort sorgten. Ecki spielte seine Rolle als Einlasswärter wie immer sehr gut und verlangte als „Parkplatzgebühr“ die üblichen Essenswünsche für das Mittagsmahl im Zabeltitzer Gasthof. Auch wenn ich als sonst bekannter „rasende Reporter“ seit letztem Jahr eher ein „LADAfahrer außer Dienst“ bin, wurde ich diesmal wenigstens standesgemäß chauffiert. Auf der Hinfahrt hatte ich bei Jörg und Falk im Niva die Ehre. Selber in Zabeltitz angekommen, staunte ich nicht schlecht über die vielen LADAs. Wenn wir es mal „nüchtern“ betrachten wollen: GEILE 30 Fahrzeuge und coole 54 Teilnehmer konnten wir diesmal als neuen Rekord verzeichnen. WAHNSINN!!! Wo soll das mal hinführen. Besonders stolz sind wir auf unseren jüngsten Teilnehmer Timo mit 3 Jahren. Bei den älteren Jahrgängen will ich mich mal nicht festlegen, aber über 60 könnte mancher einer schon sein.

Bei den Fahrzeugen hatten wir folgende Aufteilung: 3mal 2101, 1mal 2104, 1mal 2107, 3mal Samara, 2mal 2111, 1mal Kalina, 3mal Priora, 16mal Niva – davon ein Diesel, ein Singlepoint, ein Baikal sowie zwei 2131! Ein FSO Polonez fuhr außerhalb der Wertung mit. Und ein Yeti hatte sich irgendwie auch versteckt, keine Ahnung, warum.

Ebenso machte es uns wieder sehr stolz, Herrn Jäkel als Vertreter der Lada Automobile GmbH mit Frau und schönem Präsentensponsoring (mit dem Kalina Kombi) sowie Herr Netzker vom Lada Autohaus Busse in Massen bei Finsterwalde (mit einem 2101 und Niva) und Eric Günther als Vertreter vom Autohaus Mischner aus Porschdorf-Prossen bei Bad Schandau (mit einem Niva) als Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Nochmals recht vielen Dank!

Im Gasthaus waren alle Plätze so gut wie belegt und das Personal hatte mit Sicherheit ordentlich zu tun. Nach und nach bekamen die ersten Teilnehmer ihr Essen. Ich unterhielt mich (was auch sonst) wie immer prächtig – nur habe ich irgendwie die sonstige Begrüßungsrede in der Eile vergessen. Dafür habe ich den Marsch zum Gasthof „geblasen“. Ich gelobe mich, zu bessern und es wird schon an der Rede gekritzelt! Da ich ja später ankam, konnte ich gar nicht richtig einen Überblick von den Teilnehmern gewinnen, aber eins stand sofort fest: viele neue Gesichter waren dabei und kommen hoffentlich zum nächsten Treffen wieder. Da machen Zeitung und Händleraquise sich doch langsam bezahlt. Während wir uns alle prächtig unterhielten, nahezu jeder sein Essen bekam, ging der Tami diesmal irgendwie leer aus – na bloß gut, dass ich gut gefrühstückt habe und bei solchen Treffen der Hunger nicht so schnell kommt und leichtes Fasten hat mir bestimmt nicht geschadet. Aber da wir doch etwas im Zeitplan hinterher hingen, habe ich da freiwillig verzichtet. Als wir dann soweit mit dem Bezahlen fertig waren, ging es sofort zurück zu den russischen Pferdestärken und die Ausfahrt konnte beginnen. Eh so ein Troß von 30 Fahrzeugen in die Gänge kommt, dauert schon ein wenig, aber ist für einen Außenstehenden ein top Anblick. Auch wenn das Wetter nicht so richtig wußte, ob es richtig schneien, oder lieber regnen oder einfach nur grau bleiben wollte. Ecki und Gunar übernahmen die Führung. Ich hatte die Ehre, in Rainers schickem 2131 als „Testbeifahrer“ mitzufahren – meine Fresse ist der „leise“ im Vergleich zum guten alten Bugsi. Da kann man ja richtig neidisch werden, muss ich ehrlich zugeben. Aber hoch ist das gute Stück, da habe ich mit meinen kurzen Stelzen ungewohnt bissl Probleme gehabt, beim Ein-/Aussteigen. Aber lieber ein Auto höher gelegt als tiefer, da bin ich sowas von überzeugt! es ging dann mit einer doch gelungenen Ausfahrt zur Brikettfabrik Louise in Domsdorf bei Bad Liebenwerde. Doch während der Fahrt machten wir sogar einen Abstecher nach München – ungelogen!

Bei der Brikettfabrik angekommen, startete ich einen Versuch, die Autos entsprechend parkplatzmäßig so einzuteilen, dass es ein schickes Gruppenbild der Fahrzeuge ergibt. Naja, irgendwie hatte ich es mir doch bissl anders vorgestellt. Aber egal. Wir waren sowieso schon ziemlich spät dran. Deswegen sind wir subito rein und die Damen der Lousie begrüßten uns recht herzlich. Da wir so viele waren, gab es drei Gruppen, die nach und nach durch das Museum geführt wurden. Für alle war es wieder sehr interessant gewesen und es wurde wieder so manches dazu gelernt. Und Respekt vor der damaligen menschlichen Arbeitskraft, die hier geleistet wurde oder wie sich mancher Arbeiter dann doch auch mal schwer verletzte. Super war auch, dass einige Maschinen/Geräte auch in Aktion waren, damit man eine Vorstellung bekommt, wie damals gearbeitet wurde bzw. wie die Maschinen damals arbeiteten. Vorallen, was für eine Hitze und Lärm geherrscht haben müssen. Nach guten 1,5 h Marsch durch die Brikettfabrik stärkten sich die meisten bei Kaffee und Kuchen.

Danach setzten wir uns ein letztes Mal in Bewegung. Ein Teil trat schon die Heimreise an und der Rest begleitete die Führung nach Bad Liebenwerda in den „Norddeutschen Hof“. Dort kam es zum entgültigen Ausklang mit der Verteilung der gesponsorten Helferlein der LADA Automobile GmbH, wofür wir uns nochmals recht herzlich bedanken wollen. Es gab wieder sehr interessante PS-Gespräche bei leckerem Essen. Da ich ja ohne eigenes Fahrzeug angereist bin, hatte ich dann auf dem Rückweg die Gelegenheit, im nun 3. Niva an diesem Tag mit zu fahren. Doch es ging für mich dann verhältnismäßig zeitig wieder in Richtung Heimat.

Insgesamt kann man sagen, dass dieses Treffen wieder super war, zumal die Teilnehmerzahl überwältigend war. Wir Organisatoren müssen ganz schön überlegen, wie wir das nächstes Jahr zum 10. Treffen noch toppen können. Drückt uns die Daumen, dass es uns gelingt. Deswegen heißt es auch bei uns „Nach dem Treffen ist vor dem Treffen“ und es schwirren schon einige Ideen und Besonderheiten für das nächste Mal durch meinen Kopf. Lasst Euch überraschen!

Zum Schluss möchte ich mich auch im Namen von Gunar und Ecki für die zahlreichen Teilnahmen trotz schlechtem Wetter sowie bei der LADA Automobile GmbH für das Sponsoring sowie der Teilnahme durch Herrn Jäkel samt Frau sowie den Autohäusern Busse (Finsterwalde) und Mischner (Porschdorf OT Prossen) für die Teilnahme bedanken. Ebenso an die guten Nerven des Zabeltitzer Gasthofpersonals sowie das geduldige Erwarten unserer Ankunft in der Louise und dem Norddeutschen Gasthof für die gute Bewirtung und Übernachtung. Natürlich auch ein großes Lob an die Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung siehe weiteren Anhang!

Tschaui sagt wie immer der rasende Reporter Tamás.