Wie auch die letzten Jahre findet die Ladatreffensaison immer im Januar in Zabeltitz statt. In diesem Jahr passte wirklich fast alles. Wir hatten Schnee, annähernd sibirische Kälte und 20 Ladas wurden bei diesem Treffen erst richtig warm - je kälter umso besser!

Wie immer traf man sich vor dem Palais im sächsischen Zabeltitz (bei Großenhain), um sich erstmal ein wenig auszutauschen. Es kam ein Lada nach dem anderen. Wie man die letzten Male schon feststellen konnte, ist der Niva-Anteil mittlerweile sehr konstant bei 50% und bis auf eine Ausnahme (Diesel) sind es meist die Multipointergenerationen. diesmal war der Niva-IGler-Anteil jedoch geringer. Wir haben uns aber auch sehr gefreut, dass schon ein Priora Fließheck sowie ein Kalina Kombi vertreten waren, um so die aktuell komplett angebotene Modellpalette nach Außen präsentieren zu können. Ansonsten war noch der Ur-Lada 2101 sowie zwei 2104, drei 2111 und ein 2110 vertreten. Besonders hat uns gefreut, dass der in der Sächsischen Schweiz ansässige Ladahändler Rainer Mischer wieder einmal dabei sein und gleich 5 Nivakunden für das Treffen begeistern konnte. Wer sich noch erinnert, dieser Händler war auch beim 8. Nivatreffen in Lauchhammer und stellte den Euro-4 Niva vor. Durch seine Kundschaft gab es diesmal wieder viele neue nette Gesichter und auch einen Niva Baikal, die wir hoffentlich bald wiedersehen werden.

Nach dem Sammeln ging es zur Stärkung in die nahegelegene Gaststätte, um dort noch einmal alle offiziell zu begrüßen und die gesponserten Merchandising-Artikel der Lada Automobile GmbH zu verteilen. Dafür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bedanken! Die Zusammenarbeit zwischen Ladafans und dem Importeur funktioniert wie gewohnt sehr gut! Nach der Stärkung ging es auf mein Kommando und mit Gunar als „Anführer“ und mich als „Schlusslicht“ 85km weit durch Brandenburgs Landen in den Spreewald zur Slawenburg Raddusch, die extra für uns geöffnet und eine sehr interessante Führung gemacht hatte. Alle haben vieles von dieser Gegend dazugelernt. Da wir Ladaisten die geniale LADAheizung gewohnt sind, waren wir doch mehr als froh, dass die Führung nicht im Freien stattfand. Es herrschten schließlich gefühlte -30°C.

Nach dem Museumsbesuch fuhren zwar einige wieder nach Hause, aber wir waren noch immer genug, um den wunderschönen Wintertag in einer kleinen gemütlichen Kneipe ausklingen zu lassen. Machereiner aß sogar eine Soljanka. Es war für alle wieder ein wunderschöner Tag gewesen, der hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielleicht schaffen wir es auch, das nächste Mal noch eins drauf zu setzen. Da lassen wir uns selber überraschen!

Achja! Laut Forumsmeldung müssen die Nivas um den Ladahändler Mischner auf der Autobahn für Aufsehen gesorgt haben, wie man aus diversen Quellen vernehmen konnte. Da hatte die Polizei bei 5 verdächtigen gleichen Fahrzeugen hinter einem baltischen Transporter erstmal ein wachsames Auge! Ich glaube, bei Lada kann man es mit der Kontrolle auch übertreiben.

In diesem Sinne möchten wir - Ecki und Tamás - uns bei allen Gästen und Helfern bedanken und freuen uns schon aufs Treffen im nächsten Jahr!