Das neue Jahr ist gerade mal 3 Wochen alt und schon trafen sich die Liebhaber russischer Fahrzeuge aus Togliatti wieder einmal im sächsischen Zabeltitz, um gemeinsam in die neue Saison der Treffen einzuläuten. Da wir ja schon so manches Winterwetter erleiden und ertragen mussten - ja der Januar kann manchmal sehr launisch sein - waren wir als Organisatoren natürlich immer gespannt, wie es denn tatsächlich werden wird. Es war zwar kalt und Schnee gabs auch...doch nicht dass es noch zur Schmelze und Glatteis kommen sollte...

Freitagabend trafen sich bereits die ersten Besucher in Zabeltitz ein und wir saßen gemütlich in der Parkschänke zusammen. Auch Herr Jäkel von der LADA Automobile GmbH war bereits angereist. Somit nahte der Samstagmorgen in Windeseile. Die Sonne schien, fast wolkenloser Himmel, etwas Kälte und schöner Schnee stimmten uns doch positiv! Ecki und ich begrüßten die nach und nach wieder anreisenden Teilnehmer wie immer auf dem Platz vor dem Palais. Auch die Presse war wie gewohnt zur Stelle! Über 30 Fahrzeuge, darunter leider wieder vorwiegend Nivas, trafen insgesamt ein. Zur Stärkung und zum Aufwärmen ging es wieder in den Gasthof und diesmal auch wieder einmal nach oben in den großen Saal. Ich hielt meine übliche Begrüßungsrede samt Informationen zum weiteren Ablauf des Programms. Danach ging es ans Denieren!

Da wir einen bekanntlich straffen Programmplan haben, ging es dann auch zügig in die LADAs, um über eine schöne Route die winterliche Landschaft zu genießen und zunächst das Schloss Hubertusburg zu besichtigen. Da wir kurz vorm Ziel einige LADAs verloren hatten, gestaltete sich das Einparken und Wiederfinden anfangs etwas chaotisch, aber am Ende haben wir uns alle wiedergefunden und lauschten in zwei Gruppen den Museumsführern, die viel Interessantes über diese Anlage und Gegebenheiten berichten konnten. Im Anschluss ging es weiter nach Grimma, um einer einstündigen Stadtführung zu fröhnen. Danach reisten einige Teilnehmer bereits ab. Der große Teil folgte Ecki und mir wieder in Richtung Zabeltitz. Per Funk hielt ich wieder Kontakt zu Joachim und Flori, die das Schlusslicht des Konvois bildeten. in Zabeltitz eingetroffen, machten wir es uns in der Parkschänke wieder gemütlich und ließen diesen wunderschönen Wintertag in der Parkschänke ausklingen. Nach und nach wurde die Gruppe immer kleiner, bis der harte Kern dann auch ins Bett ging.

Am Sonntag besuchten die restlichen Teilnehmer das Bauernmuseum. Hierbei handelt es um ein Bauerngut, dass zu einem kleinen, aber feinen Museum umfunktioniert und ausgebaut wurde. Normalerweise ist dies über den Winter geschlossen. Mit einer Führung wurde das Leben der Bauern beschrieben und Ecki verriet und zeigte uns sogar seinen Traktor, der als Dauerleihgabe im Museum zu bestaunen ist! Wir verbrachten über eine gute Stunde darin. Doch dann kam wie immer der schlimmste Programmpunkt - "Verabschiedung". Herzlich aber mit etwas Wehmut löste sich die Gruppe auf und verstreute sich letztlich in alle Richtungen um spätestens in einem Jahr wieder aus allen Richtungen nach Zabeltitz anzureisen.