Das neue Jahr war mal wieder angebrochen, der März ist nun schon wieder rum, und was gibts da schon zu erzählen? Na klaro, vom 11. Zabeltitzer Ladatreffen (24.01. - 26.01.2014) - was denn sonst?! Also Augen auf beim (Vor-)Lesen und Ohren gespitzt beim Zuhören!Da das gleiche Treffen trotzdem immer anders ist und es sich letztes Jahr bewährt hatte, entschlossen sich diesmal doch einige, schon am Freitag anzureisen. Somit traf ich mich schon in Chemnitz mit Achim, Mirko, Joachim und Toni am an der Autobahn gelegen Einkaufcenter. Mirko sorgte scho für die erste schöne Überraschung. Sein Niva M war endlich fertig geworden und entgegen den eigenen Vorsätzen, diesen nur übern Sommer zu fahren und zuzulassen, bekam er schon 2 Tage vorm Treffen sein neues altes Kennzeichen und konnte mit dem Treffen gleich bestens in die LADAszene eingeführt und eingeweiht werden. Von dort ging es im 3er Konvoi - „Gemeinsam sind wir stark!‚ - Richtung Lauchhammer. Wegen Staubildung am Dreieck Nossen ging es dann spontan und geradenoch so von der Autobahn runter und gemütlich die Winterlandschaft bestaunend über Meißen, Großenhain Richtung Ziel. Cool war, dass trotz notwendigem Zwischenstopp der Achim und ich dann trotzdem die ersten am Ziel waren. Tja, entweder man kann's oder auch nicht! Aber Mirko und die Österreicher waren unmittelbar nach uns eingetroffen. Es wurde eingecheckt, weitere Gäste kamen dann nach und nach dazu und gegen 19:00 Uhr versammelten wir uns zum Abendbrot. Nach und nach rückten auch die weiteren Freitaggäste an und der Abendbrottisch wurde immer wieder optional verlängert und letztendlich waren wir sogar 18 Leute und mussten dann doch an der langen Tischreihe Platz nehmen, um gescheit beisammensitzen zu können. Es ging auch nicht zu lange, da wir noch einen interessanten Tag vor uns haben sollten.

Gegen 7:15 war die Nacht vorbei und es ging nach der Morgenwäsche ab zum Frühstück – komisch, es war immer von 7:45 Frühstück die Rede – aber wo? Letztlich den Frühstücksraum doch ganz schnell gefunden und ich konnte mich dann ebenso stärken, damit es dann pünktlich im Konvoi mit Gunar als Anführer rüber nach Zabeltitz zum Ecki durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft gefahren werden konnte. Kalt war es ja so schon gewesen. Nur nicht so kalt wie im Vorjahr (Erinnerungsprotokoll: -18°C).

In Zabeltitz auf dem mittlerweile unter den Insidern bekannten Platz vorm Barockpalais eingetroffen, waren die ersten LADAs schon am Start und da machte mich schon ein orangener 2103er stutzig. Der Besitzer hatte mir noch persönlich am Telefon gesagt, dass er nicht kommen konnte, weil er samt Familie verplant sei für eine Urlaubsfahrt. Letzteendlich stellte sich raus, dass der 2103er den Besitzer gewechselt hatte und der neue Besitzer von mir letztendlich 2012 eine Visitenkarte an seinen hübschen Niva gepappt bekam – wozu Radeln manchmal gut ist – und schön, dass man letztendlich wieder in der näheren Umgebung einen LADAfahrer mehr kennt!

Ich für meinen Teil war wieder zuständig für die Zuteilung der Essenmarken und dem Einsammeln der Eintrittsgelder für die spätere Führung durch die Gebäude auf dem Eurospeedway. Da es bis zum Mittagessen noch eine Weile hin war, bekamen wir natürlich ein wenig kalte Füße und mussten ständig in Bewegung bleiben. Für mich kein Thema ;-) Da in der Nähe auch ein Dumper-Treffen stattfand, kam eine Mannschaft mit ihrem Niva und dem Dumper im Schlepp auf eine kurze Visite vorbei, um Werbung zu machen und uns einzuladen, bei Ihnen mal schnell vorbeizuschauen. Trotz einiger Absagen kamen wir dennoch auf 35 LADAs und 70 Teilnehmer. Der jüngste Teilnehmer war gerade mal 1,5 Jahre alt und ich weiß gar nicht, ob der älteste sogar schon über 70 war?

Dies hatte zur Folge, dass wir diesmal im großen Saal im ersten Obergeschoss denieren durften. Eine Premiere! Meine Eröffnungsrede konnte diesmal sogar „standesgemäß‚ und „endlich‚ an einem Rednerpult erfolgen. Die Essenausgaben verliefen dank der eingeführten Essensmarken wieder zügig und alle konnten sich nebenbei gescheit aufwärmen. Die Lada Automobile GmbH spendierte sogar eine Getränkerunde für alle Teilnehmer! Diesbezüglich besten Dank auch von unserer Seite. Nach dem Essen bekam noch jedes Auto vom Autohaus Busse eine Parkscheibe sowie einen Kugelschreiber, welche durch mich entsprechend aufgeteilt wurden. Auch hier unseren Besten Dank für die freundliche Unterstützung an das Autohaus Busse!

Danach konnten wir auch wieder pünktlich zum Hauptprogramm kommen und gen Eurspeedway starten. Nebenbei konnte man die weiße Winterlandschaft bewundern. Vor Ort konnten wir die Autos kreisförmig aneinander ordnen, was ein sehr gutes Bild abgegeben hatte. Nach Begrüßungsrede sowie Kaffeetrinkerei ging es dann in den nächsten Bereich, wo wir mit den Autos hinfahren mussten. Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der damit ausgefallenenen Ehrenrunde auf der Rennstrecke war dies wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer. Aber das wussten wir im Voraus und hatten ja darauf hingewiesen, dass die Ehrenrunde wetterabhängig stattfinden würde. Die Führung zeigte dann mal die Arbeitsplätze hinter der Rennkulisse auf, die den Rennspektakelbesucher sicher eher weniger interessiert oder auffällt, dort aber in wenigen Sekunden wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen wie Strecke absichern bei Unfällen und dergleichen. Die Zeit ging auch hier wieder schneller vorüber als gewollt und es war wie immer sehr interessant gewesen. Besten Dank auch an das Führungspersonal.

Bei Anbruch der Dunkelheit ging es dann wieder zurück bzw. weiter zum Hotel in Lauchhammer. Da jedoch einige schon vom Eurospeedway gen Heimat fuhren, gabs natürlich etwas Verwirrung und die Gruppe dröselte sich ganz schön auf. Aber alle fanden sich wieder zusammen und so konnten wir den Tag beim Abendbrot, Bowling und vielen Gesprächen bis letztlich ca. 3:00 in der Nacht schön ausklingen lassen. Zum Abendbrot wurden weitere Präsente verteilt, die wie immer von der Lada Automobile GmbH gesponsert wurden wie T-Shirts, Wandkalender, Feuerzeuge etc., was der LADAfahrer im Alltag halt so braucht!

Das Schlafdefizit der ganzen Woche merkte ich dann am Sonntagmorgen nach wieder nur 4h Schlaf eindeutig. Deswegen war die Frühstücksstärkung sehr wichtig gewesen. Es kam zu den herzlichen Verabschiedungen wie immer bei so einem Treffen. Die ersten reisten dann unmittelbar im 4er Konvoi dann wieder gen Heimat. Das tschechische Pärchen machte sich auch zeitig auf den Heimweg, um natürlich im Moritzburger Schloss noch die „3 Haselnüsse für Aschenbrödel‚ anzusehen. Der Rest der Truppe, noch 17 Mann stark, wollte sich natürlich noch ein wenig bilden und somit besuchten wir das Kunstgussmuseum in Lauchhammer West und haben dort sogar mehrmals die guten alten Herren Marx, Engels, Lenin, Bismarck, und viele andere bekannte Persönlichkeiten angetroffen. Ich hatte die Ehre, im Namen aller dann einen wirklich kurzen, aber feinen Text ins Gästebuch zu schreiben. Wer lange studiert, sei angeblich sehr rede- und schreibgewand – na ich weiß ja nicht, hihi.

Danach war das Treffen wirklich zu Ende und die restlichen Teilnehmer nahmen entsprechend die Weiterreise oder den Heimweg an. Ich für meinen Teil fuhr noch mit zu Ecki, um mir von ihm Hilfe zu holen und danach gings auch für mich im Zug wieder zurück nach Chemnitz. Die Zeit wieder sinnvoll genutzt und auf dem Netbook die ersten Zeilen des Berichtes verfasst. Und dann war wirklich wieder ein wunderschönes Wochenende wieder einmal viel zu schnell vorbei gewesen.

Mir bleibt nur noch besten Dank an alle Teilnehmer und an meine Mithelfer Ecki und Gunar auszusprechen. Aber auch besten Dank an die super Unterstützung und Teilnahme seitens der Mitarbeiter des Autohauses Busse sowie dem Herrn Jäkel mit Frau von der Lada Automobile GmbH.

Kommt gut durchs LADAjahr 2014 und auf ein baldiges Wiedersehen bei den vielen LADAtreffen – ansonsten spätestens in Zabeltitz 2015!

Tschaui sagt Euer Tamás!