Endich war es wieder so weit! WinterLADAtreffen am 26.01.2013 in Zabeltitz! Diesmal ging es für mich schon überpünktlich am Freitag ins idyllische Zabeltitz. Statt mit dem Zug zu fahren, habe ich mir eine Mitfahrgelegenheit bei unserem duften Joachim aus dem österreichischen Ansfelden organisiert. Doch diesmal kam er nicht mit seiner „QUATSCHBOX“, sondern mit seinem “Bobby”, einem roten 21073er, den er ebenso sein eigen nennt. Die restlichen 100km ging es dann lustig voran. Auch klarte es immer mehr auf und die Sonne ließ sich nochmal kraftvoll blicken. In Großenhain befahl ich einen Stop. Denn wann kriegt man so schnell die Möglichkeit, seinen LADA vor einer Mig-17 zu stellen :-) Also kleines Fotoshooting gemacht. Dann wurde es aber doch (gefühlt) immer kälter und es ging fix weiter die letzten Kilometer zum Ziel. Dort erstmal Einchecken, draußen nochmal frieren (waren ja gute -10°C gewesen) – ich wollte ja eigentlich auch einchecken, aber man kam wieder mit jemandem ins Gespräch...

Später kamen noch unser Mirko aus der Zwickauer Gegend, der Achim aus Essen und mein Co-Organisator Ecki. Da waren wir komplett und ließen den Abend mit den ersten PS-Gesprächen ausklingen. Sogar ein SOS-Notruf kam an. Jörg brauchte Bremsbeläge für seinen Niva, denn seine waren knapp auf Null. Doch ihm konnte geholfen werden und Gunar und Rainer brachten paar Sätze mit.

Samstag ging es ab 8.00 los. Joachim ist sogar schon eine kleine Morgenrunde gedreht und hat schöne Impressionen eingefangen und stand als erster Gast mit seinem Bobby vorm Palais. Ecki hielt am Eingang im warmen 2104er die Stellung, denn wir hatten mitterweile Sonne, blauer Himmel und knappe -20°C und Schnee - was will der LADAfahrer mehr? Aber ich glaube, an der Kälte ist allein die Niva-Gäng aus Storkow Schuld. Wird ja nicht umsonst ein Eiscafé mit entsprechenden Gerätschaften betrieben :-) Ich kam trotz gestelltem Wecker irgendwie dann langsam in die Gänge. Immerhin 8:45 Uhr war ich dann auch am Start und tat meinen Dienst. Und dann kamen auch schon ein Niva im auffälligen Zebralook und ein ein schöner 2103er in VoPo-Grün und weiß. Erst schleppend und dann aber in der Masse kamen dann unsere Teilnehmer eingetrudelt. Unsere bayerischen/oberfränkischen Gäste hatten sogar die gröbsten Reifen unterm Niva und stärkten sich fix beim Bäcker. Trotz anfänglicher Warterei füllte sich dann mit einem Schlag der Platz. Beim Eintritt wurden die Essenmarken sowie die Nachkontrolle zwecks dem Vesper durchgeführt und ein Routenplan ausgeteilt. Manche nutzten sogar den “Hintereingang” vom Palaisplatz und schmuggelten sich am eigentlichen Einlass vorbei. Es wurde zwar wieder aufs Wetter „geflucht“ zwecks der Kälte, aber irgendwas ist immer. Entweder frostig und sonnig oder mild und schmuddelig und meistens war es zweiteres. Mir war es wurscht, denn ich habe mir ja den entsprechenden Winterspeck angefuttert ;-) Reporter und Fotograf der Sächsischen Zeitung waren ebenfalls an Bord und verrichteten ihre Arbeit wie schon die Jahre zuvor. Zwei Fahrer machten es so clever wie unser „Getriebe-Olaf“. Der eine fuhr seinen 2101er und der andere nahm seinen 2101er Huckepack auf dem Trailer und davor standesgemäß natürlich ein Niva. Immer wieder musste ich schauen, ob und wer nun neu dazu gekommen ist. Da verliert man fast den Überblick.

Gegen 11 Uhr ging es dann endlich in den deutlich wärmeren Gasthof. Die Mittagessenverteilung ging diesmal dank der Essenmarken (super Idee) sehr fix voran. Derweil habe ich alle nochmals offiziell begrüßt. Ebenso gab es besonderen Dank an die Lada Automobile GmbH - als Vertreter der Gebietsleiter Jäkel mit Frau - für die nun 9-jährige super Zusammenarbeit und Unterstützung in Form von Werbegeschenken und die Getränkerunden. Ebenso besonderen Dank ans Autohaus Mischner (Bad Schandau StT Prossen), welches immer seine Kunden informiert und fast immer bis zu 4 Fahrzeuge am Start sind und sogar der Chef persönlich mitkommt! Diesmal gab es sogar ein Multifunktionsspray für hoffentlich alle :-) Ebenso ging ein großer Dank ans Autohaus Busse (Massen/Finsterwalde), welches durch Herrn Netzker ein zweites Mal mit vertreten war. Natürlich bekam die Belegschaft des Gasthof Zabeltitz ebenso ein extra Dankeschön. Dann verteilte ich die Teilnehmerurkunden und die Dankesurkunden während die meisten schon ihr Essen bekamen. Als ich damit fertig war, waren die meisten dann fertig mit dem Essen und ich musste mein Schnitzel dann als FastFooder fast reinschlingen, damit wir nicht in Zeitverzug kamen. Derweil fuhren die LADAs zum Gasthof vor und die Kolonne wurde nochmals in Reih und Glied fotografiert und ab ging die russische Post! Leider mussten einige wieder abreisen, aber es gab noch genug Ladas, die für genug Aufsehen gesorgt haben :-)

Die Fahrt nach Meißen ging zügig und ohne Probleme voran. Ich hatte mich diesmal entschieden, mal die Konkurrenz zu beschnüffeln und bin in Achims Dacia Duster mitgefahren. In Meißen konnte ich mich freuen, dass noch 3 Leute meines Niva-Stammtisches mit einem Diesel-Niva und einem Niva-Oldie aufgeschlagen sind. Nach „schnellem“ Geldeinsammeln (besteht noch Optimierungsbedarf) ging es endlich in die Meißner Porzelannmanufaktur. Die zweistündige Führung war sehr interessant und aufschlussreich, was so zum Teil kleines bemaltes Porzellan kosten kann :-)

Aufgrund der verstrichenen Zeit wurde das Vesper vorverlegt und Ecki bediente die Gäste aus seinem 2104er Kofferraum heraus. Es wurde klassisch angestanden, als gäbe es wieder Bananen :-) Ist auch mal wieder was anderes. Es gab leckeren Kuchen mit Kaffee oder für die Kleinen wie mich mit Kakao! Danach fuhren auch wieder wenige ab zwecks anderer Verpflichtungen, aber wir hatten ja noch immer genug Teilnehmer! Ab gings zur Rundfahrt durchs Triebischtal über die Lommatzscher Pflege und durchs sächsische „Hof“ wieder zurück nach Zabeltitz. Doch da sollten sich für die letzten drei Fahrzeuge die letzten Kilometer unterschiedlich ausfallen. Aber viele Wege führen nach Zabeltitz. Während Achim und ich nach Navi fuhren, Martina sich irgendwann absetzte und Jörg uns sogar noch überholte...staunten wir nicht schlecht, als Martina vor uns und Jörg nach uns im Ziel war.

Während wir letzten uns ja noch vor Zabeltitz verirrten, hatten es sich die meisten schon längst gemütlich gemacht. Ecki und ich holten dann noch die Werbegeschenke der LADA Autombile GmbH und vom Autohaus Mischner ins Gästehaus und jeder konnte sich etwas raussuchen. Dank des Abendbrotes waren wir also gestärkt, um weitere PS-Gespräche zu führen. Ich habe mich mit Ecki und einigen anderen etwas abseits gesetzt, um kurz Kraft zu tanken. Ja, so eine Organisation eines Treffens und dessen Durchführung kann ganz schön anstrengend sein. Deswegen auch meinen Respekt an die Organisatoren der anderen Treffen! Zwischendurch habe ich schon spaßeshalber gemeint, dass nächstes Jahr es der Ecki alleine machen kann. Denn man kommt ja nicht einmal gescheit zum Essen und Fotografieren :-) Aber keine Sorge. So schnell höre ich da nicht auf :-) Mittlerweile entspannter und gestärkt, konnte es mit der Plauderei weitergehen. Nach und nach verließen uns die Teilnehmer gen Heimat (mitunter 3h Fahrt) und man rückte immer mehr zusammen. Letztendlich machten Joachim und ich gegen 2:00 dann das Licht aus. Aber meine Stimme “dankte” es mir, denn sie hatte dann doch mal wieder etwas leiden müssen – warum, kann ich leider nicht sagen :-)

Sonntag ging es dennoch bei Zeiten aus dem Bett, man traf sich nochmals nach dem Frühstück (denn jeder übernachtete woanders), es wurden dann wirklich die Bilder vom Vortag ausgetauscht. Die ersten fuhren dann schon Heim. Joachim hatte z.B. gute 600km mit seinem Bobby abzuspulen. Mit 4 LADAs ging es dann noch zur schnellen Ausfahrt zum Grödener Heidebergturm in unmittelbarer Nähe. Er steht auf der höchsten Erhebung Brandenburgs, wo es sogar einen Skilift und einen Rodelhang gibt. Einige Leute waren da auch schon unterwegs. Trotz dessen es an diesem Tag nur noch knapp unter Null Grad waren, war es gefühlt zwar wärmer, aber oben auf dem Turm zog es natürlich wie Hechtsuppe. Schade, dass die Aussicht wetterbedingt keine übermäßigen Reichweiten erlaubte, aber man kann sich dies mehr als gut vorstellen. Die 4 LADAs fielen natürlich auf und die Skilangläufer wussten gleich Bescheid zwecks dem Treffen. Stehen wir schließlich jedes Jahr in der Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung.

Doch nun war es wirklich Zeit, den letzten Teilnehmern und meinem Mitorganisator Ecki „Adé“ zu sagen. Ich wurde noch schnell zum Bahnhof gebracht und fuhr wieder mit dem Zug nach Chemnitz. In der Zeit habe ich mich gleich an mein Netbook gesetzt und diesen ausführlichen Bericht geschrieben.

Als Fazit kann ich sagen, dass es dank sibirischem Wetter und insgesamt 36 Fahrzeugen (2101, 2103, 2104x, 2107x, 2108x, 2109x, 2111, 2112, 2121x, 2131, 2171, 1117) wieder ein neuer Teilnehmerrekord bzgl. der Fahrzeuganzahl erreicht wurde. Ohne die kurzfristigen Absagen wären es genau 40 Autos geworden. Dies erweckt in mir den Ehrgeiz, weiter zu machen und mit Ecki auch das nächste Jahr wieder etwas auf die Beine zu stellen. Denn ich glaube langsam, dass sich das Zabeltitzer LADAtreffen mittlerweile zum zweitstärksten reinen LADAtreffen nach dem LADA-NIVA-IG Treffen in Deutschland entwickelt hat. Darauf bin ich mehr als stolz und hoffe, dass wir das nächste Mal wirklich die 40er Marke knacken werden. Auch wenn sich alle bei uns bedankt haben, möchte ich mich dennoch bei den Teilnehmern bedanken, denn ohne sie kann ein Treffen schlecht stattfinden und sie zeigen immer wieder, dass sich die Mühen immer wieder lohnen.

Auch hier heißt es: „Nach dem Treffen ist vor dem Treffen!“ und deswegen werden wir uns schon bald wieder an die Hausaufgaben fürs 11. Zabeltitzer LADAtreffen machen! In dem Sinne wünschen der Ecki und Tamás immer gute Fahrt und auf ein Wiedersehen in 2014!